Ein Genuss für alle Sinne
am 14.Sep.2019 | Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 19:30 Uhr

"CAPRICCIO" von Richard Strauss

SchlossKlassik-Konzert

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 Der musikalisch-literarische Salon mit Prof. Dr. Joseph Kiermeier-Debre zeigt heute:

Richard Strauss: Capriccio
Ein Konversationsstück für Musik in einem Aufzug
Gesungen, gelesen und erzählt

Die Gräfin: Yvonne Steiner (Sopran)
La Roche, der Theaterdirektor: Franz Hawlata (Bass)
… und viele andere Personen
Stellario Fagone: Musikalische Leitung (Klavier)
Prof. Dr. Joseph Kiermeier-Debre: Erzähler

The Boston Musical Intelligencer schrieb am 3. Oktober 2016 über eine konzertante Aufführung des Rosenkavalier mit Renée Fleming, Susan Graham und Franz Hawlata:

… “but the standout star of the evening was Franz Hawlata as the lecherous Baron Ochs. Fleming and Graham are known for their portrayals of the Marschallin and Octavian, but Hawlata has made Ochs his signature role, with more than two decades’ experience playing the character in opera houses around the world. In a 2006 interview, Hawlata noted that he was being booked as the character 5-6 years in advance; now, 10 years later, his Ochs has become the standard by which others’ are judged. He did not at all disappoint.”

Wir schätzen uns glücklich diesen Künstler von Weltformat in einer Rolle präsentieren zu können, die in Richard Strauss‘ Werkkosmos dem Ochs ebenbürtig ist: Franz Hawlata wird in unserer Reihe „Oper im Salon“ die große und zentrale Rolle des Theaterdirektors La Roche in Richard Strauss‘ letzter Oper „Capriccio“ singen. Er hat sie ebenfalls schon mit Renée Fleming und Anne Sophie von Otter eingesungen und dafür höchstes Lob erhalten.

In dem großen Monolog des Theaterdirektors formuliert Richard Strauss seine Liebeserklärung an die Oper, die im „Capriccio“ leibhaftig als die Gräfin Madeleine auftritt. Es ist eine elegante, mit leichten Händen und leichtem Herzen, sanft dominierende, charismatisch-glamouröse Rolle, in der uns Yvonne Steiner, wie schon als zauberhafte Sophie im „Rosenkavalier“, als Susanne im „Figaro“ oder als Liedsängerin, mit Gewissheit zu überzeugen vermag. Sie kann sich nicht entscheiden, wem sie den Vorzug geben soll, dem Dichter Olivier oder dem Musiker Flamand. Der Erfinder dieses Konflikts zwischen Wort und Musik ist der lange vergessene Opernlibrettist Abbé de Casti. Seine kleine Dichtung „Prima le parole, dopo la musica“ revitalisierte Clemens Krauss für Richard Strauss‘ „theoretische Komödie“ im musikalischen Konversationston. Die Gräfin, so viel sei verraten, findet einen genialen Ausweg.

Lassen Sie sich von ihrer Entscheidung überraschen und versäumen Sie nicht – zum dritten Mal in dieser Saison sei es gesagt – diesen Abend mit einem Gastsolisten der Spitzenklasse zu besuchen!


Preis: 25,00 €

Veranstalter: Stadtschloss Immenstadt GmbH & Co. KG

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